Barrieren abbauen & überwinden

Eine freie Wahl haben Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung häufig nicht. Oft fehlt es an vielfältigen Sportangeboten vor Ort. Ein Grund dafür könnten die Barrieren und Grenzen sein, die wir in unseren Köpfen haben, wenn wir an Sport für und mit Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung denken: „Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie verhindern will, sucht Begründungen“ Hubert Hüppe (Ehemaliger Behindertenbeauftragter der Bundesregierung)

Kein anderer Verein besucht so viele Special Olympics Veranstaltungen wie die tollen Truppen des ISN! Bereits mit Vereinsgründung war es das oberste Ziel Menschen mit und ohne Behinderung eine Möglichkeit zu geben, gemeinsam in der Freizeit Sport zu treiben. Maike Rotermund geht dort mit gutem Beispiel voran und zeigt wie ein Zusammenspiel zwischen Werkstätten und Verein aussehen kann.

 

 

Im SV Eidelstedt Hamburg legt man seit vielen Jahrzehnten großen Wert darauf, attraktive Sportangebote für alle gesellschaftlichen Schichten und Gruppen anzubieten. Das trifft auch im Besonderen für Menschen mit Handicaps zu. Mittlerweile ist der SVE einer der größten inklusiven Sportanbieter in der Vereinslandschaft von Norddeutschland. An 6 Standorten werden 35 Angebote in Hamburg angeboten und umgesetzt. Dabei setzt der Verein auch auf neue innovative Ideen, wie zum Beispiel einem inklusiven Stand- Up Paddle Board, auf dem auch Rollstuhlfahrer*innen an den Kursen teilnehmen können. Der Verein geht mit gutem Beispiel voran.

Einweihungsfahrt des neuen inklusiven Stand-Up-Paddling Boards auf der Alster

 

Das Caritas-Zentrum St. Vinzenz, der ESV Ingolstadt und der inklusive Segelclub Special Sailing kooperieren seit 2020. Die Segler*innen mit und ohne Beeinträchtigung segeln gemeinsam.

In 2er-Crews nehmen sie auf den eigens dafür angeschafften conger Wanderjollen an Segelregatten teil und ihn Crews bis zu 10 Seglern*innen veranstalten sie Yachttoerns im Mittelmeer.

Die Ziele: Die Segler*innen und ihre unified Partner*innen lernen, Ihre Boote gemeinsam zu beherrschen. Sie überwinden dabei Grenzen, packen gemeinsam an und lernen voneinander.

Viele wechseln erstmals die Perspektive und als Team feiern sie alle kleinen Erfolge.

Teilnahme am weltweit größten sozialen Segelprojekt – mirno more – mit 3 Yachten, 17 Betreuten und 11 ehrenamtlichen Helfern